Die „Schnittstelle“ geht auf die Anfangsphase des Forschungsverbundes „Dynamiken des Religiösen“ zurück, der im Wintersemester 2021/22 als Frankfurter Projekt gestartet ist. Mit einer großzügigen Förderung der Goethe-Universität ausgestattet, sollte die „Schnittstelle“ die Sichtbarkeit der Frankfurter Religionsforschung erhöhen und sie mit „Dynamiken des Religiösen“ verknüpfen. Inzwischen hat sich „Dynamiken des Religiösen“ in ein universitätsübergreifendes Projekt weiterentwickelt. Zum Jahreswechsel läuft damit die Frankfurter Förderung aus.
Die Ausstellung nimmt ein modernes und weltanschaulich neutrales Kunstobjekt, Eva Ulms weltliche hausapotheke (ab 2018), zum Anlass, um auf kleinformatige und mit der persönlichen Lebenswelt verschränkbare religionsbezogene Objekte zu blicken. Heute unübliche Gegenstände wie Schabmadonnen und Schluckbilder kommen ebenso in den Blick wie das bis in die Popkultur verbreitete und doch in seiner Geschichte hoch politische flammende Herz Jesu.

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Eine Ausstellung der Schnittstelle Religion im Historischen Seminar der Goethe-Universität

Ausgehend von 13 Fallbeispielen – von der Reformation Martin Luthers bis zu den Maidan-Protesten von 2014 – loten die Beiträge dieses Bandes das vielschichtige Verhältnis von Revolution, Reaktion und Religion in transnationaler Perspektive aus und werfen die Frage auf, inwiefern Revolutionen selbst ohne religiöse Überhöhungen auskommen. Der Sammelband beruht auf einer Ringvorlesung der „Schnittstelle Religion“.

Eine aktuelle Folge des Deutschlandfunk Kultur Podcasts „Religion“ widmet sich dem Zusammenhang von Religion und Macht. Hierin kommt auch Bekim Agai, Professor für Kultur und Gesellschaft des Islam in Geschichte und Gegenwart, ausführlich zu Wort.