Eine aktuelle Folge des Deutschlandfunk Kultur Podcasts „Religion“ widmet sich dem Zusammenhang von Religion und Macht. Hierin kommt auch Bekim Agai, Professor für Kultur und Gesellschaft des Islam in Geschichte und Gegenwart, ausführlich zu Wort.
Großstädte sind vom religiösen Mit- und Nebeneinander geprägt. Doch nicht immer ist dieses interreligiöse Zusammenleben leicht zu entdecken. Hier setzte ein Foto-Workshop an, den die „Schnittstelle Religion“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Dynamiken des Religiösen“, der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) und der Volkshochschule diesen Sommer veranstaltete.
Im alltäglichen Sprachgebrauch wird Indifferenz bzw. Gleichgültigkeit meist in einem abwertenden Sinn von Ignoranz oder Vernachlässigung verstanden. Das semantische Feld der Indifferenz umfasst jedoch auch einen positiven Bereich: Justitia, die Göttin der Gerechtigkeit, bedeckt ihre Augen, um unvoreingenommen zu urteilen. Der interdisziplinäre Workshop befasst sich mit diesen Widersprüchen und Dynamiken mit Blick Religion und Religiosität…
Die aktuelle Ausgabe von „Forschung Frankfurt“, dem Wissenschaftsmagazin der Goethe-Universität, stellt auf Sprache und Verständigung scharf und präsentiert Forschung von Armina Omerika, Brigit Emich, Xenia von Tippelskirch und Christian Wiese.
Für den UniReport haben wir mit Judith Müller, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Buber-Rosenzweig-Institut, gesprochen. Im Interview gibt die Judaistin Einblick in die Geschichte der hebräischen Literatur Europas und berichtet über die Konferenz »European Hebrew Text Cultures: Deciphering Entanglements through Close and Distant Readings«, die Ende Mai an der Goethe-Universität stattfand und die sie mitorganisiert hat.
Frankfurt ist eine religiös vielfältige Stadt. Diese Vielfalt hinterlässt sichtbare Spuren, z.T. seit Jahrhunderten. Doch reicht das schon, um von religiösen Nachbarschaften zu sprechen? Wie können religiöse Nachbarschaften fotografisch abgebildet werden, ohne dass die Mitglieder religiöser Gemeinschaft auf Stereotype reduziert werden? Ein Workshop mit dem Fotojournalisten Julius Matuschik und Forschenden von „Dynamiken des Religiösen“ geht…
Der erste Teil des Berichts zur Vilnius-Exkursion der DFG-Kollegforschungsgruppe „Pluralität und Polyzentrik vormoderner Christentümer“ blickt auf religiöses Miteinander in der städtischen Organisation des Frühneuzeitlichen Vilnius.
Ein interdisziplinäres Blockseminar diskutierte im Januar 2025 im Kleinwalsertal über Chassidismus, Wahhabismus und Pietismus als religiöse Erneuerungsbewegungen in Judentum, Islam und Christentum im 18. Jahrhundert. Ein Bericht der Teilnehmerin Chiara Pohl blickt zurück.
Wenn – so möchte man meinen – religiöse Gemeinschaften miteinander zu tun haben, eskaliert es. Es fällt es nicht schwer, Beispiele zu finden, die diese Behauptung scheinbar stützen. Doch ist es so einfach? Anhand von Bespielen aus der Zeit 1500-1800 wirft die Summer School einen kritischen Blick auf die oben skizzierte, trügerische Selbstverständlichkeit.
Judith Müller beschäftigt sich als Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit dem mitteleuropäischen Judentum und seinem literarischen Schaffen im frühen 20. Jahrhundert. In unserer Reihe „Drei Fragen an…“ gibt sie Einblick in ihr Interesse an dem Zusammenhang von Biografie und Literatur und darin, inwiefern Religion im Schreiben der von ihr untersuchten Personen präsent ist.