Buchpräsentation und Fotoausstellung zum Bildband „Moin und Salam“

Goethe-Universität, Campus Westend

Erfahren Sie mehr über Geschichte und Gegenwart von Muslim_innen in Deutschland bei der Buchpräsentation und Fotoausstellung des Bildbands „Moin und Salam“. Die AIWG lädt Sie herzlich ein, sich gemeinsam mit den Autor_innen Julius Matuschik, Fotojournalist, und Raida Chbib, Politik- und Religionswissenschaftlerin, auf eine visuelle Reise durch die Vielfalt des muslimischen Lebens in Deutschland zu begeben.

Die Veranstaltung bietet Ihnen die Gelegenheit, Archivaufnahmen sowie eigene Fotografien zu entdecken, die den Lebensalltag und die vielfältigen Facetten der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland einfangen. Durch eine kommentierte Bildpräsentation und ein anschließendes Gespräch möchten die Autor_innen mit Ihnen in den Dialog treten und gemeinsam Antworten auf Fragen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Islams in Deutschland suchen.

„Laßt es euch nicht länger gefallen!“- Die Menschen des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens

Goethe-Universität, Campus Westend

Fortbildungen des Projekts „Synagogen-Gedenkbuch Hessen“ für Lehrkräfte sowie Multiplikator*innen

Nach Gründung des Centralvereins 1893 engagierten sich immer mehr Juden in der Abwehr gegen Antisemitismus. Mit Beginn der Weimarer Republik auch immer mehr jüdische Frauen. Manchen gelang es, nach 1933 zu emigrieren, anderen nicht. Biographische Quellen machen die Arbeit des Centralvereins anschaulich und porträtieren diejenigen, die sie bis 1939 trugen und mitgestalteten.

Rethinking Religious Otherness. Constructing Genealogy and Memories between Aggression and Resilience in the Early Modern Period.

Goethe-Universität, Campus Westend

The Early Modern period can be fairly described as a time characterised by religious conflict, dissent, aggressions, persecutions and different forms of harassment. Many religious communities suffered these, Catholics in Protestant countries, Protestants in Catholic regions, and dissenters and non-Christian minorities throughout Christian Europe. If on the one side, persecutors used violence to extirpate error or heresy, punish and marginalise or redeem and convert the persecuted, the latter often transformed the suffering they endured to construct their own identity and to tighten community bonds.

This is most evident, for instance, in theproduction of martyrologies, chronicles, treatises and specific artefacts. The historiographical literature on the dynamics of religious persecution is certainly large, but two research questions seem to have received less scholarly attention: to what extent mediations, negotiations, and accommodations between the persecutors and the persecuted played a crucial role increating religious identities alongside coercion and persecution; and how can we take into account discussions that permeate both today’s scholarly and public debate around the political use of genealogy, the fluidity of identities and the problematic standpoint of “affectedness”. Can we go beyond the stereotypical narrative of the winning persecutors against the defeated persecuted without ignoring or even glossing over power relations? If so, what stories can reconstruct the complex nature of persecutor-persecuted relations? How can intersecting power relations be accounted for?

Die Sprachräume des Philosophierens: Philosophie in der jüdischen Geschichte und ihre moderne Geschichtsschreibung

Goethe-Universität, Campus Westend

Vortrag von Prof. Dr. Yossef Schwartz (Tel Aviv University) Prof. Yossef Schwartz ist Professor für mittelalterliche und frühneuzeitliche Geistesgeschichte am Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas an der Tel Aviv University. Im Wintersemester 2022/23 vertritt er die Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie am Fachbereich Evangelische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt. In seinen […]

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Despair, Suffering and Compassion: Jews and Crime in Eighteenth-Century Europe

Goethe-Universität, Campus Westend

Vortrag von Shmuel Feiner Shmuel Feiner ist Professor für modern jüdische Geschichte an der Bar Ilan University und Vorsitzender der Historical Society of Israel. Der vielfach ausgezeichnete Historiker hat mit einer Vielzahl von Werken zur Geschichte der jüdischen Aufklärung in Europa und zur modernen jüdischen Geschichtsschreibung einen herausragenden Beitrag zur Interpretation der jüdischen Geistes-, Kultur- und […]

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Religiosæ Kijovienses Cryptæ“  von Johannes Herbinius (1675)

Goethe-Universität, Campus Westend

Buchpräsentation von Nataliia Sinkevych Das Buch untersucht Johannes Herbinius‘ „Religiosæ Kijovienses Cryptæ“ (1675) und beleuchtet drei historische Kontexte: Die konfessionelle Toleranz im polnisch-litauischen Gemeinwesen, den Wissenstransfer im frühneuzeitlichen Europa und die Entstehung der ruthenischen nationalen und konfessionellen Identität. Die Untersuchung ist im Schnittpunkt von Kirchen- und Konfessionsgeschichte sowie Sozial-, Politik- und Geistesgeschichte angesiedelt und berührt […]

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