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SUMMARY:Multi-religiöse Nachbarschaften in postsowjetischen Vorstadtsiedlungen (Mikrorayonen) in Zentralasien und im Kaukasus. Ein Vortrag von Susanne Fehlings (Goethe-Universität Frankfurt).
DESCRIPTION:Religiöse Traditionen wie die des Judentums\, des Christentum und des Islams haben sich historisch in enger räumlicher\, religiöser und kultureller Nähe zueinander entwickelt und bleiben bis in die Gegenwart in ihren pluralen und dynamischen Selbstverständnissen gleichzeitig dialogisch und konflikthaft aufeinander bezogen. Auf der Grundlage von Forschungen zur miteinander verflochtenen Geschichte der religiösen\, kulturellen und politisch-sozialen Dynamiken zwischen jüdischen\, christlichen und islamischen Traditionen\, Kulturen und Gemeinschaften zielt die Veranstaltung auf eine interdisziplinäre\, theologisch\, religionswissenschaftlich und -philosophisch\, historisch\, ethnologisch\, kulturwissenschaftlich\, soziologisch und bildungstheoretisch fundierte Analyse der vielgestaltigen religiösen\, kulturellen und sozialen „Nachbarschaften“ zwischen den drei Religionen\, mit einem historischen und geographischen Schwerpunkt auf der Epoche seit dem späten Mittelalter in Europa\, im Nahen Osten und bis hin zu lokalen und globalen Kontexten im 20./21. Jahrhundert. Die Metapher der „Nachbarschaften“ ermöglicht es\, zahlreiche Facetten interreligiöser Beziehungen bzw. multireligiöser und multikultureller Konstellationen in den Blick zu nehmen: 1) konkrete soziale Erfahrungen von Zusammenleben\, religiös-kultureller Vielfalt\, Zugehörigkeit\, Exklusion oder Ghettoisierung\, Vertrauen und Fremdheit\, Gastfreundschaft und Nachbarschaftskonflikten; 2) Phänomene des kulturellen Austausches und Wissenstransfers miteinander verflochtener religiöser Traditionen; 3) nachbarschaftliche Konflikte über religiös-kulturelle Geltungsansprüche unter den Bedingungen religiöser\, kultureller und ethnischer Heterogenität\, d.h. die Ambivalenz von ‚Nachbarschaften‘ als Orte der Konfrontation mit dem Fremden\, Differenten und als Räumen des Aushandelns von religiös-kultureller Ambiguität; 4) die Überlagerung realer räumlicher Nachbarschaften durch virtuelle Nachbarschaften im globalen Raum des Medialen. \n\n\n\nIm Spiegel dieser unterschiedlichen Aspekte werden in der Vorlesung wie in dem begleitenden Seminar unterschiedliche theoretische und methodische Aspekte des Konzepts der Nachbarschaften diskutiert.
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SUMMARY:Krieg und gesellschaftliche Krisen. Was heißt es heute\, Politische Wissenschaft zu betreiben? Ein Vortrag von Nicole Deitelhoff (Frankfurt).
DESCRIPTION:In welchem Verhältnis Wissenschaft zu den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart steht\, ist in jüngerer Zeit immer wieder Anlass für öffentliche Diskussionen. Auf der einen Seite steht Wissenschaft für eine neutrale und objektive Beobachtung ihrer ‚Forschungsgegenstände‘\, auf der anderen Seite kann sie sich den Normen und ethischen Implikationen\, die diesen Gegenständen gesellschaftlich vorgegeben sind\, nicht entziehen. \n\n\n\nDies gilt einmal mehr unter den Bedingungen gesellschaftlicher Diversität und der mit ihrer verbundenen Perspektivenvielfalt auf die drängenden Krisenerfahrungen der Gegenwart. Die Themen Antisemitismus und Rassismus\, Migration und Klimawandel\, Geschlechterordnungen und die Legitimationskrise liberaler Demokratie\, aber auch die weltweit zu verzeichnenden kriegerischen Konflikte stehen im Kontext einer Polarisierung und Moralisierung mediatisierter Öffentlichkeit(en)\, in die auch wissenschaftliche Diskurse verwickelt sind. \n\n\n\nKann bzw. soll sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen konflikthaften Themen einer Polarisierung und Moralisierung wirksam entziehen? Wie lässt sich der Balanceakt zwischen wissenschaftlicher Distanzierung und politischer Positionierung\, wie die Spannung zwischen moralischer Abstinenz und Involviertheit gestalten? Wo liegen die Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Aufklärung solcher Krisen- und Konfliktlagen und welche Grenzen sind ihr dabei gesetzt. Diese Fragen möchte die Vorlesungsreihe entlang der folgenden drei Forschungsfelder Erinnerungskultur\, Antisemitismus und Demokratie diskutieren.
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SUMMARY:„Qohelet Illuminated: A New Reading and a New Seeing“
DESCRIPTION:Das „Frankfurt-Tel Aviv Center for the Study of Religious and Interreligious Dynamics“\, ein deutsch-israelisches Forschungszentrum an der Goethe-Universität Frankfurt und der Tel Aviv University\, veranstaltet am Dienstag\, den 2. Juli 2024 um 18.15 Uhr im Hörsaalzentrum 10 (HZ 10) auf dem Campus Westend die „Annual Josef-Horovitz Lecture for the Study of Interreligious Dynamics“. Die Vorlesung ist nach dem Frankfurter jüdischen Professor für Orientalistik in der Weimarer Republik\, Josef Horovitz (1874-1931)\, benannt\, dessen Geburtstag sich am 26. Juli 2024 zum 150. Mal jährt. Josef Horovitz\, seinerzeit der beste Kenner des Koran in der nicht-islamischen Welt und Begründer der Frankfurter Orientalistik\, zugleich Mitglied des Gründungskuratoriums der Hebräischen Universität Jerusalem\, war ein herausragender Protagonist der Erforschung jüdisch-islamischer Beziehungen und ein engagierter Befürworter der Völkerverständigung im Geiste der Aufklärung und wechselseitiger Achtung der Religionen.  \n\n\n\nOrganisiert wird die Veranstaltung vom Frankfurt Tel Aviv Center\, dem Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte am Fachbereich Evangelische Theologie sowie dem Forschungsverbund Dynamiken des Religiösen. \n\n\n\nDie erste in der Reihe der jährlichen Vorlesungen halten die amerikanische Künstlerin Debra Band und der renommierte Tel Aviver Philosoph Prof. Menachem Fisch\, die ihr gemeinsames Buch Qohelet: Searching for a Life Worth Living (2023) vorstellen. Eröffnet wird der Abend durch Grußworte von Prof. Christian Wiese und von Prof. Milette Shamir\, der Vize-Präsidentin der Tel Aviv University. Menachem Fisch wird sodann über „Rationality Time Bound: Qohelet’s Pre-Revelatory Religious Philosophy” sprechen und Debra Band wird sich der Visualität des Buches Qohelet widmen: Ihr Vortragstitel lautet „Approaching Qohelet: Developing the Modern Visual Midrash.“ Gemeinsam spüren sie in ihren Interpretationen und Illuminationen des biblischen Buches Qohelet\, das vielfach mit Skepsis und Hoffnungs- und Bedeutungslosigkeit in Verbindung gebracht wird\, der Frage nach dem Wert des Lebens nach und eröffnen neue Perspektiven auf den biblischen Text. Gleichzeitig wird dieser Text mit der mittelalterlichen Tradition des Illustrierens sowie postmodernen Theorien zu Lebensfragen in einen Dialog gebracht.  \n\n\n\nMenachem Fisch ist emeritierter Joseph-and-Ceil-Mazer-Professor für Wissenschaftsgeschichte und -philosophie und Direktor des Zentrums für religiöse und interreligiöse Studien an der Tel Aviv University sowie Senior Fellow des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main\, Bad Homburg. Im Zentrum seiner Forschungen stehen u.a. die Philosophie des talmudischen Rechtsdenkens\, die Bedeutung talmudischer Diskurse für die Frage religiöser Pluralität und Differenz\, und philosophische Reflexionen über die Bedeutung und die Grenzen normativer Selbstkritik. \n\n\n\nDebra Bands Arbeit an hebräischen illuminierten Handschriften resultiert aus ihrer Begeisterung für hebräische Handschriftenkunst und für biblische Studien. Zum künstlerischen Werk der studierten Historikerin und Politikwissenschaftlerin\, das für seine intellektuelle und spirituelle Tiefe sowie für seine visuelle Schönheit gefeiert wird\, zählen illuminierte und mit Scherenschnitten versehene Bücher und Ketubot\, andere Manuskriptstücke und Scherenschnitte\, die in Ausstellungen\, Privatsammlungen\, Gemeinschaftseinrichtungen und Galerien in der gesamten englischsprachigen Welt zu sehen sind.  \n\n\n\nEine Anmeldung (unter kramberger@em.uni-frankfurt.de) ist willkommen\, aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme. Teilnehmer*innen an der Veranstaltung sollten sich ggf. auf Sicherheitsmaßnahmen wie Taschenkontrollen einstellen.
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LOCATION:Goethe-Universität\, Campus Westend\, Hörsaalzentrum\, HZ 10\, Theodor-W.-Adorno-Platz 5\, Frankfurt am Main\, 60323\, Deutschland
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SUMMARY:Tagung „Boundless Grace“
DESCRIPTION:The Frankfurt Research Group Polycentricity and Plurality of Premodern Christianities (POLY)\, in cooperation with the Franco-German Research Group GRACEFUL17: Global Governance\, Local Dynamics. Transnational Regimes of Grace in the Roman Dataria Apostolica (17th Century)\, wishes to convene an interdisciplinary workshop of theologians\, anthropologists\, lawyers\, and historians to investigate the potential of grace (or its functional equivalents in non-Christian societies) as an infinite resource that both mediates and is mediated by an open-ended list of practices and connections in this world and\, in the Christian context\, the beyond. As we move towards integrating grace as a hermeneutical category in our scholarly toolkit\, how can we escape the “doctrine of grace” inherited from our own Christian past slipping into our scholarly lenses\, as it was molded by Protestant criticisms of the Catholic practice and later by the Weberian linking of Calvinism and capitalism? How can we\, secondly\, overcome the dyadic opposition between grace on one hand and structure\, law\, tradition on the other assumed in anthropological studies\, involve institutional charisma and grace – which seem oxymorons in our modern conceptions – and pursue an analysis that is based rather on the premise that medieval and early modern Europeans (among others?) “did” grace in a highly regulated\, bureaucratic manner? Last but not least\, how can we take a salutary distance from the exoticizing contraposition of a graceful premodern era with a graceless modernity marked by executive-style governance? Loosely drawing on recent scholarship concerning the rebounding of honour and shame in modern configurations (notably on the world wide web)\, we can also ask\, did grace\, having apparently receded into the shadows as a formal regime of governance\, disappear altogether from our transactional worlds? \n\n\n\nProgramm
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LOCATION:Forschungskolleg Humanwissenschaften\, Am Wingertsberg 4\, 61348 Bad Homburg v.d. Höhe
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SUMMARY:Zwischen Antisemitismus- und Rassismuskritik. Wissenschaftliche Nachbarn im politischen Konflikt – Erziehungswissenschaftliche Perspektiven. Ein Vortrag von Wolfgang Meseth (Goethe-Universität Frankfurt).
DESCRIPTION:Religiöse Traditionen wie die des Judentums\, des Christentum und des Islams haben sich historisch in enger räumlicher\, religiöser und kultureller Nähe zueinander entwickelt und bleiben bis in die Gegenwart in ihren pluralen und dynamischen Selbstverständnissen gleichzeitig dialogisch und konflikthaft aufeinander bezogen. Auf der Grundlage von Forschungen zur miteinander verflochtenen Geschichte der religiösen\, kulturellen und politisch-sozialen Dynamiken zwischen jüdischen\, christlichen und islamischen Traditionen\, Kulturen und Gemeinschaften zielt die Veranstaltung auf eine interdisziplinäre\, theologisch\, religionswissenschaftlich und -philosophisch\, historisch\, ethnologisch\, kulturwissenschaftlich\, soziologisch und bildungstheoretisch fundierte Analyse der vielgestaltigen religiösen\, kulturellen und sozialen „Nachbarschaften“ zwischen den drei Religionen\, mit einem historischen und geographischen Schwerpunkt auf der Epoche seit dem späten Mittelalter in Europa\, im Nahen Osten und bis hin zu lokalen und globalen Kontexten im 20./21. Jahrhundert. Die Metapher der „Nachbarschaften“ ermöglicht es\, zahlreiche Facetten interreligiöser Beziehungen bzw. multireligiöser und multikultureller Konstellationen in den Blick zu nehmen: 1) konkrete soziale Erfahrungen von Zusammenleben\, religiös-kultureller Vielfalt\, Zugehörigkeit\, Exklusion oder Ghettoisierung\, Vertrauen und Fremdheit\, Gastfreundschaft und Nachbarschaftskonflikten; 2) Phänomene des kulturellen Austausches und Wissenstransfers miteinander verflochtener religiöser Traditionen; 3) nachbarschaftliche Konflikte über religiös-kulturelle Geltungsansprüche unter den Bedingungen religiöser\, kultureller und ethnischer Heterogenität\, d.h. die Ambivalenz von ‚Nachbarschaften‘ als Orte der Konfrontation mit dem Fremden\, Differenten und als Räumen des Aushandelns von religiös-kultureller Ambiguität; 4) die Überlagerung realer räumlicher Nachbarschaften durch virtuelle Nachbarschaften im globalen Raum des Medialen. \n\n\n\nIm Spiegel dieser unterschiedlichen Aspekte werden in der Vorlesung wie in dem begleitenden Seminar unterschiedliche theoretische und methodische Aspekte des Konzepts der Nachbarschaften diskutiert.
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SUMMARY:Wie (un-)politisch ist die Universität?
DESCRIPTION:In welchem Verhältnis Wissenschaft zu den vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart steht\, ist in jüngerer Zeit immer wieder Anlass für öffentliche Diskussionen. Auf der einen Seite steht Wissenschaft für eine neutrale und objektive Beobachtung ihrer ‚Forschungsgegenstände‘\, auf der anderen Seite kann sie sich den Normen und ethischen Implikationen\, die diesen Gegenständen gesellschaftlich vorgegeben sind\, nicht entziehen. \n\n\n\nDies gilt einmal mehr unter den Bedingungen gesellschaftlicher Diversität und der mit ihrer verbundenen Perspektivenvielfalt auf die drängenden Krisenerfahrungen der Gegenwart. Die Themen Antisemitismus und Rassismus\, Migration und Klimawandel\, Geschlechterordnungen und die Legitimationskrise liberaler Demokratie\, aber auch die weltweit zu verzeichnenden kriegerischen Konflikte stehen im Kontext einer Polarisierung und Moralisierung mediatisierter Öffentlichkeit(en)\, in die auch wissenschaftliche Diskurse verwickelt sind. \n\n\n\nKann bzw. soll sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen konflikthaften Themen einer Polarisierung und Moralisierung wirksam entziehen? Wie lässt sich der Balanceakt zwischen wissenschaftlicher Distanzierung und politischer Positionierung\, wie die Spannung zwischen moralischer Abstinenz und Involviertheit gestalten? Wo liegen die Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Aufklärung solcher Krisen- und Konfliktlagen und welche Grenzen sind ihr dabei gesetzt. Diese Fragen möchte die Vorlesungsreihe entlang der folgenden drei Forschungsfelder Erinnerungskultur\, Antisemitismus und Demokratie diskutieren. \n\n\n\nEin Podiumsgespräch mit Christian Wiese (Universität Frankfurt)\, Mirjam Wenzel (Jüdisches Museum Frankfurt) und Sabine Andresen (Universität Frankfurt).
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SUMMARY:Das Empathie-Gap. Anmerkungen zum Problem des antimuslimischen Rassismus. Ein Vortrag von Anja Middelbeck-Varwick (Goethe-Universität Frankfurt).
DESCRIPTION:Religiöse Traditionen wie die des Judentums\, des Christentum und des Islams haben sich historisch in enger räumlicher\, religiöser und kultureller Nähe zueinander entwickelt und bleiben bis in die Gegenwart in ihren pluralen und dynamischen Selbstverständnissen gleichzeitig dialogisch und konflikthaft aufeinander bezogen. Auf der Grundlage von Forschungen zur miteinander verflochtenen Geschichte der religiösen\, kulturellen und politisch-sozialen Dynamiken zwischen jüdischen\, christlichen und islamischen Traditionen\, Kulturen und Gemeinschaften zielt die Veranstaltung auf eine interdisziplinäre\, theologisch\, religionswissenschaftlich und -philosophisch\, historisch\, ethnologisch\, kulturwissenschaftlich\, soziologisch und bildungstheoretisch fundierte Analyse der vielgestaltigen religiösen\, kulturellen und sozialen „Nachbarschaften“ zwischen den drei Religionen\, mit einem historischen und geographischen Schwerpunkt auf der Epoche seit dem späten Mittelalter in Europa\, im Nahen Osten und bis hin zu lokalen und globalen Kontexten im 20./21. Jahrhundert. Die Metapher der „Nachbarschaften“ ermöglicht es\, zahlreiche Facetten interreligiöser Beziehungen bzw. multireligiöser und multikultureller Konstellationen in den Blick zu nehmen: 1) konkrete soziale Erfahrungen von Zusammenleben\, religiös-kultureller Vielfalt\, Zugehörigkeit\, Exklusion oder Ghettoisierung\, Vertrauen und Fremdheit\, Gastfreundschaft und Nachbarschaftskonflikten; 2) Phänomene des kulturellen Austausches und Wissenstransfers miteinander verflochtener religiöser Traditionen; 3) nachbarschaftliche Konflikte über religiös-kulturelle Geltungsansprüche unter den Bedingungen religiöser\, kultureller und ethnischer Heterogenität\, d.h. die Ambivalenz von ‚Nachbarschaften‘ als Orte der Konfrontation mit dem Fremden\, Differenten und als Räumen des Aushandelns von religiös-kultureller Ambiguität; 4) die Überlagerung realer räumlicher Nachbarschaften durch virtuelle Nachbarschaften im globalen Raum des Medialen. \n\n\n\nIm Spiegel dieser unterschiedlichen Aspekte werden in der Vorlesung wie in dem begleitenden Seminar unterschiedliche theoretische und methodische Aspekte des Konzepts der Nachbarschaften diskutiert.
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SUMMARY:Religion postkolonial? Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 
DESCRIPTION:Mit Filmvorführung von „Colette et Justin“ am 25. Juli\n\n\n\nIn einer Szene\, die in den Postcolonial Studies oft erwähnt wird\, trifft ein christlicher Missionar außerhalb der indischen Stadt Delhi im Schatten eines Wäldchens auf die lokale Bevölkerung\, die sich\, zahlreich versammelt\, dem Bibelstudium widmet. Überrascht spricht der Missionar einen älteren Mann an\, der ihm enthusiastisch erklärt\, die Dorfbewohner*innen würden die Bibel geradezu lieben – aber dennoch Vorbehalte dem Christentum gegenüber haben. Schließlich könnten Europäer*innen unmöglich Gottes Wort verkünden. Aus einem Mund nämlich\, der Fleisch esse\, würde sich Gott nicht offenbaren; erst recht nicht\, wenn es sich beim Fleisch um dasjenige von Kühen handle. \n\n\n\nDas Gespräch\, das im Mai 1817 unter einem Baum bei Delhi geführt worden sein soll\, ist Missionsberichten des frühen 19. Jahrhunderts entnommen. Einigermaßen bekannt gemacht hat es Homi K. Bhabha\, dem es als Ausgangspunkt für weitreichende Überlegungen zu kultureller Differenz diente. Die Aneignung der Bibel durch die indische Landbevölkerung sei\, so Bhabha\, von ‚Hybridität‘ geprägt. Er versteht darunter eine Verschiebung\, im Zuge derer die Bibel zwar anerkannt\, aber auch herausgefordert wird – und dadurch koloniale Herrschaft ambivalent erscheinen lässt. Nicht zuletzt diese Konzeptualisierung von Hybridität\, die über die simple Bedeutung von ‚Vermischung‘ hinausgeht\, hat Bhabha zu einem der einflussreichsten Theoretiker der postkolonialen Studien gemacht. Die postkolonialen Studien sind\, grob gesagt\, ein interdisziplinäres Projekt\, das sich der Aufdeckung und Überwindung kolonialer Diskurse und Praktiken verpflichtet sieht. Das ‚Post-’ in ‚Postkolonialismus‘ meint folglich nicht eine Zeit ‚nach‘ dem Kolonialismus\, sondern spielt auf die geforderte kritische Auseinandersetzung mit dem Kolonialen zu allen Zeiten an. Längst sind postkoloniale Terminologie und Denkfiguren in das Standardrepertoire historischer Arbeiten eingegangen\, auch jener\, die sich nicht unmittelbar mit Kolonialismus beschäftigen. Begriffe wie ‚Othering‘\, also die Konstruktion von Menschen als anders und fremd\, oder eben ‚Hybridität‘ gehören selbstverständlich zum geschichtswissenschaftlichen Vokabular\, und obwohl Europa für manche Vertreter*innen postkolonialer Studien nicht hinreichend ‚provinzialisiert‘ worden sein mag\, will eurozentrische Geschichtsschreibung heute wohlbegründet sein. \n\n\n\nDass Bhabha sein Verständnis von Hybridität an den Verhandlungen um eine\, wie er sie selbst einmal nannte\, ‚vegetarische Bibel‘ schärfte\, führt vor\, wie fruchtbar missionarische Begegnungen für postkoloniale Theoriebildung sind. Umgekehrt hat Postkolonialismus die Art und Weise\, wie Religions- und insbesondere Missionsgeschichte geschrieben wird\, derart nachhaltig bestimmt\, dass dessen Einfluss mitunter nicht mehr reflektiert wird. Wenn wir uns im diesjährigen Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit unter dem Titel ‚Religion postkolonial?‘ jüdischer und christlicher Religionsgeschichte zwischen 1500 und 1800 widmen werden\, wollen wir deshalb nicht alleine mit ausgewiesenen Spezialist*innen über aktuelle Forschung diskutieren. Ebenso werden wir theoretisch informiert die Potenziale und Grenzen postkolonialer Ansätze für die historische Untersuchung frühneuzeitlicher Religion ausloten. Gemeinsam werden wir uns mit der Rolle von Religion in der europäischen Expansion\, den Handlungsspielräumen nichteuropäischer Akteur*innen sowie mit Kulturkontakt und globaler Verflechtung beschäftigen – und nicht zuletzt mit der grundsätzlichen Frage\, wessen Religion in der Frühen Neuzeit überhaupt legitimerweise als ‚Religion‘ gelten durfte. \n\n\n\nDer Sommerkurs findet vom 24. bis 26. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten\, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten\, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant\, dass einzelne Teilnehmer*innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen. Falls Sie daran Interesse haben\, fügen Sie Ihrer Anmeldung bitte eine knappe Schilderung Ihres Forschungsvorhabens bei. Ihre Anmeldung – in der Sie kurz die Motivation Ihrer Teilnahme begründen – richten Sie bitte bis 31. Mai 2024 an Michael Leemann (leemann@em.uni-frankfurt.de). Studierende der Goethe-Universität\, die die Veranstaltung als Seminar belegen möchten\, finden alle nötigen Informationen im Vorlesungsverzeichnis. \n\n\n\nEin Reader mit verpflichtender Lektüre wird den Teilnehmer*innen rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Studierende und Promovierende\, die ein Projekt vorstellen\, übernehmen wir darüber hinaus Reise- und Übernachtungskosten; den übrigen Teilnehmer*innen können wir einen Zuschuss in der Höhe von 150 € gewähren. \n\n\n\nOrganisiert von Birgit Emich\, Xenia von Tippelskirch und Michael Leemann. \n\n\n\nVorführung des belgischen Dokumentarfilms „Colette et Justin“ am 25. Juli. \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Colette et Justin
DESCRIPTION:Filmvorführung mit Einführung\n\n\n\nRegisseur Alain Kassanda wird seit langem von einer Frage verfolgt: Wie gut kenne ich mein Geburtsland\, meine Vorfahren und die Vergangenheit wirklich? Stimmt die Vorstellung\, die ich über die Demokratische Republik Kongo habe\, mit der Realität überein? In Form einer filmischen Selbstbefragung eröffnet Kassanda den Blick auf die postkoloniale Kultur im heutigen Kongo und erkundet zugleich seine persönliche Identität und Vergangenheit. Archivaufnahmen und Interviews mit Familienmitgliedern wie seinen Großeltern Colette und Justin erlauben dabei einen intimen Zugang in die turbulente und schmerzhafte Geschichte eines Landes. \n\n\n\nEinführung von Xenia von Tippelskirch\, Professorin für Geschichte religiöser Dynamiken und Co-Direktorin des IFRA-SHS \n\n\n\nDer Film wird im Rahmen der Summer School „Religion postkolional?“ gezeigt.
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LOCATION:Mal seh’n Kino\, Adlerflychtstr. 6\, Hinterhaus
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