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SUMMARY:Albrecht Dürer’s Studies of Measurement and the Early Reformation. Vortrag von Jeanne Nuechterlein (University of York)
DESCRIPTION:Wer ‚Religion‘ sagt\, sagt stets auch ‚Raum‘: In Kirchen\, Moscheen oder Synagogen verbinden sich Religion und Raum in offensichtlicher Weise\, die Raumgebundenheit von Religion aber ist bei Weitem nicht auf Architektur beschränkt. Die vielfältigen räumlichen Dimensionen von Christentümern in Mittelalter und Früher Neuzeit erkundet die Frankfurter Kollegforschungsgruppe ‚Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer‘ (POLY) in den Wintersemestern 2022/23 und 2023/24.  \n\n\n\nIn der POLY Lecture Series des Wintersemesters 2023/24 wollen wir beispielsweise ausloten\, inwiefern frühneuzeitliche Frömmigkeit auf private Rückzugsräume angewiesen war\, für wen Kirchen während der transatlantischen Versklavung Zufluchtsräume boten und wie in spätmittelalterlichen Stadträumen mit religiösen Praktiken extremer Wetter- und Klimaereignisse gedacht wurde. Und wir wollen auch abstrakte Räume nicht aus dem Blick verlieren\, wenn wir uns etwa dafür interessieren\, was die proportionale Darstellung von Menschen und Objekten im Raum mit reformatorischen Bildprogrammen zu tun hat. Dabei beschäftigt uns immer auch\, welche Raumvorstellungen sich bewusst oder unhinterfragt im geschichtswissenschaftlichen Verständnis von Religion niedergeschlagen haben und wie sie die Art und Weise prägen\, wie bis heute Religionsgeschichte geschrieben wird. \n\n\n\nDiese Veranstaltung kann in Präsenz oder online besucht werden. Für die Online-Teilnahme melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail an: info@poly-unifrankfurt.de
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LOCATION:Campus Westend\, Seminarhaus SH 1.108 & Zoom
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SUMMARY:Spurensuche. Vortrag & Diskussion über die Ausgrabungen in Sobibór. Vortrag von Wojtek Mazurek (Polen) und Yoram Haimi (Israel)
DESCRIPTION:Veranstaltung im Rahmen der Reihe: „Sichtbarkeit: Voraussetzung des Erinnerns. Neue Forschungen zum NS- Mordlager Sobibor“\n\n\n\nMitte der 2000er-Jahre widmeten sich zwei Archäologen\, Yoram Haimi aus Israel und Wojtek Mazurek aus Polen\, einer archäologischen Untersuchung des NS-Vernichtungslagers Sobibor. Ort und Gestalt der nationalsozialistischen Verbrechen von Sobibor wurden von den beteiligten Tätern bereits in ihrer Konzeption auf deren Verschleierung hin ausgewählt. Da das Lager Sobibor nie als Arbeitslager\, sondern als bloße Mordstätte angelegt wurde\, haben nur wenige Betroffene überlebt\, die von den dort verübten Verbrechen berichten konnten. Erst die Arbeit der beiden Archäologen und einige neu erschienene historische Studien machten es möglich\, diesem Ort mehr Präsenz in gegenwärtigen Auseinandersetzungen mit der Shoah zu verleihen. Entgegen der Täterintention war es den Archäologen sogar möglich\, vermittels aufgelesener Gegenstände die Namen einzelner Ermordeter dem Vergessen zu entreißen — unter anderem durch den Fund des Geburtsamuletts von Karolina Cohn\, einem Mädchen aus Frankfurt am Main. \n\n\n\nMit Blick auf die Herausforderung für Erinnerungsarbeit\, die mit einer zunehmenden historischen Distanz notwendig einhergeht\, zeigt dieser Fall\, dass die Praxis der Erinnerung immer ein aktives Arbeiten gegen die Intention der NS-Täter beinhalten muss\, die Individualität und Lebenswelt der ermordeten Jüdinnen_Juden mit ihnen spurlos verschwinden zu lassen. Anstatt allein danach zu fragen\, wie das bisher Erarbeitete erhalten werden kann\, muss Erinnerungsarbeit deshalb grundsätzlich als eine nie abzuschließende Aktivität verstanden werden\, in der gesellschaftliches Bewusstsein und historiografische Forschung ineinandergreifen. Mit einer Vortragsreihe sind die Studierenden der Goethe-Universität und die Stadtöffentlichkeit Frankfurts eingeladen\, sich in diesem Sinne am Projekt Erinnerungsarbeit zu beteiligen. \n\n\n\n\n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Johannes von Nepomuk und die hagiographische Integration der Monarchia Austriaca: Religiös konnotierter Raum im Kompositstaat. Vortrag von Thomas Wallnig (University of Vienna)
DESCRIPTION:Wer ‚Religion‘ sagt\, sagt stets auch ‚Raum‘: In Kirchen\, Moscheen oder Synagogen verbinden sich Religion und Raum in offensichtlicher Weise\, die Raumgebundenheit von Religion aber ist bei Weitem nicht auf Architektur beschränkt. Die vielfältigen räumlichen Dimensionen von Christentümern in Mittelalter und Früher Neuzeit erkundet die Frankfurter Kollegforschungsgruppe ‚Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer‘ (POLY) in den Wintersemestern 2022/23 und 2023/24.  \n\n\n\nIn der POLY Lecture Series des Wintersemesters 2023/24 wollen wir beispielsweise ausloten\, inwiefern frühneuzeitliche Frömmigkeit auf private Rückzugsräume angewiesen war\, für wen Kirchen während der transatlantischen Versklavung Zufluchtsräume boten und wie in spätmittelalterlichen Stadträumen mit religiösen Praktiken extremer Wetter- und Klimaereignisse gedacht wurde. Und wir wollen auch abstrakte Räume nicht aus dem Blick verlieren\, wenn wir uns etwa dafür interessieren\, was die proportionale Darstellung von Menschen und Objekten im Raum mit reformatorischen Bildprogrammen zu tun hat. Dabei beschäftigt uns immer auch\, welche Raumvorstellungen sich bewusst oder unhinterfragt im geschichtswissenschaftlichen Verständnis von Religion niedergeschlagen haben und wie sie die Art und Weise prägen\, wie bis heute Religionsgeschichte geschrieben wird. \n\n\n\nDiese Veranstaltung kann in Präsenz oder online besucht werden. Für die Online-Teilnahme melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail an: info@poly-unifrankfurt.de
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SUMMARY:„Deutscher Jude\, wehre dich!“ – Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens 1893 bis 1939
DESCRIPTION:Fortbildungen des Projekts „Synagogen-Gedenkbuch hessen“ für lehrkräfte sowie Multiplikator*innen\n\n\n\nDer Centralverein entwickelte zahlreicheStrategien zur Abwehr des Antisemitismus und zurDurchsetzung gesellschaftlicher Gleichberechtigung.Rechtliche Vertretung\, publizistische Aufklärungs-arbeit und politische Interessenvertretung solltenJüdinnen und Juden unterstützen und Deutschlandvor der Radikalisierung bewahren. Das letztendlicheScheitern führte auch dazu\, dass diese so bedeutendeArbeit lange Zeit kaum thematisiert wurde. \n\n\n\nHierbei handelt es sich um eine Online-Veranstaltung. \n\n\n\nEine Veranstaltung in Kooperation mit der Recherche-und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIASHessen). \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Shifting Dimensions: the Evolution of Religious Authority in Islamic Digital Spaces. Vortrag von Gary R. Bunt (University of Wales Trinity Saint David)
DESCRIPTION:Die Digitalisierung erfasst inzwischen immer mehr Lebensbereiche und somit auch Religion in ihren vielen Facetten und Dimensionen. Die Ringvorlesung geht der Frage nach\, welche konkreten Auswirkungen die Digitalisierung in islamischen Kontexten hat\, und bringt hierfür Perspektiven aus der internationalen Forschung und Praxis zusammen. \n\n\n\nDie Online-Ringvorlesung organisiert von Armina Omerika\, Naime Çakır-Mattner und Ulrika Kilian. Zugang zur Online-Veranstaltung erhalten Sie hier. \n\n\n\nProgramm
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SUMMARY:Filmvorführung: Olfas Töchter (Termin 1)
DESCRIPTION:Filmvorführung mit Einleitung von DOMINIQUE PETRE\n\n\n\nDer Film erzählt die wahre Geschichte von Olfa\, deren zwei älteste Töchter verschwunden sind. Als sie erfährt\, dass sie die beiden an den sogenannten Islamischen Staat verloren hat\, bleibt sie mit ihren beiden jüngsten Töchtern zurück und muss lernen\, wie sie mit dem neuen Gefühl der Trauer und mit den Schuldgefühlen zurechtkommt. Um sich dieser Familiengeschichte und den Entwicklungen in Tunesien mit der nötigen Distanz zu nähern\, lässt die Regisseurin drei Schauspielerinnen auftreten und verwebt in einer meisterlich fesselnden Inszenierung Dokument und Fiktion. Der Film wurde im Wettbewerb von Cannes ausgezeichnet mit dem OEil d’or für den besten Dokumentarfilm. \n\n\n\nDominique Petre ist Kulturbeauftragte des Institut français Frankfurt / IFRA-SHS. \n\n\n\nAm 23. Januar 2024 findet ein weiterer Termin mit einer Einleitung von Armina Omerika\, Professorin für Ideengeschichte des Islams an der Goethe-Universität Frankfurt statt. \n\n\n\nDer Film wird in arabischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. \n\n\n\nTickets gibt es hier. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter \n\n\n\n\n\nIn Kooperation mit
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LOCATION:Mal seh’n Kino\, Adlerflychtstr. 6\, Hinterhaus
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SUMMARY:Das Leben der NS-Opfer— Spurensuche 80 Jahre nach dem Holocaust. Vortrag von Klaus Hillenbrand (taz\, Berlin)
DESCRIPTION:Veranstaltung im Rahmen der Reihe: „Sichtbarkeit: Voraussetzung des Erinnerns. Neue Forschungen zum NS- Mordlager Sobibor“\n\n\n\nMitte der 2000er-Jahre widmeten sich zwei Archäologen\, Yoram Haimi aus Israel und Wojtek Mazurek aus Polen\, einer archäologischen Untersuchung des NS-Vernichtungslagers Sobibor. Ort und Gestalt der nationalsozialistischen Verbrechen von Sobibor wurden von den beteiligten Tätern bereits in ihrer Konzeption auf deren Verschleierung hin ausgewählt. Da das Lager Sobibor nie als Arbeitslager\, sondern als bloße Mordstätte angelegt wurde\, haben nur wenige Betroffene überlebt\, die von den dort verübten Verbrechen berichten konnten. Erst die Arbeit der beiden Archäologen und einige neu erschienene historische Studien machten es möglich\, diesem Ort mehr Präsenz in gegenwärtigen Auseinandersetzungen mit der Shoah zu verleihen. Entgegen der Täterintention war es den Archäologen sogar möglich\, vermittels aufgelesener Gegenstände die Namen einzelner Ermordeter dem Vergessen zu entreißen — unter anderem durch den Fund des Geburtsamuletts von Karolina Cohn\, einem Mädchen aus Frankfurt am Main. \n\n\n\nMit Blick auf die Herausforderung für Erinnerungsarbeit\, die mit einer zunehmenden historischen Distanz notwendig einhergeht\, zeigt dieser Fall\, dass die Praxis der Erinnerung immer ein aktives Arbeiten gegen die Intention der NS-Täter beinhalten muss\, die Individualität und Lebenswelt der ermordeten Jüdinnen_Juden mit ihnen spurlos verschwinden zu lassen. Anstatt allein danach zu fragen\, wie das bisher Erarbeitete erhalten werden kann\, muss Erinnerungsarbeit deshalb grundsätzlich als eine nie abzuschließende Aktivität verstanden werden\, in der gesellschaftliches Bewusstsein und historiografische Forschung ineinandergreifen. Mit einer Vortragsreihe sind die Studierenden der Goethe-Universität und die Stadtöffentlichkeit Frankfurts eingeladen\, sich in diesem Sinne am Projekt Erinnerungsarbeit zu beteiligen. \n\n\n\n\n\n\n\nProgramm
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LOCATION:Goethe-Universtität\, Campus Westend\, Hörsaalzentrum HZ 13
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SUMMARY:The Space and Time of Slave Rebellions. Vortrag von Katherine Gerbner (University of Minnesota)
DESCRIPTION:Wer ‚Religion‘ sagt\, sagt stets auch ‚Raum‘: In Kirchen\, Moscheen oder Synagogen verbinden sich Religion und Raum in offensichtlicher Weise\, die Raumgebundenheit von Religion aber ist bei Weitem nicht auf Architektur beschränkt. Die vielfältigen räumlichen Dimensionen von Christentümern in Mittelalter und Früher Neuzeit erkundet die Frankfurter Kollegforschungsgruppe ‚Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer‘ (POLY) in den Wintersemestern 2022/23 und 2023/24.  \n\n\n\nIn der POLY Lecture Series des Wintersemesters 2023/24 wollen wir beispielsweise ausloten\, inwiefern frühneuzeitliche Frömmigkeit auf private Rückzugsräume angewiesen war\, für wen Kirchen während der transatlantischen Versklavung Zufluchtsräume boten und wie in spätmittelalterlichen Stadträumen mit religiösen Praktiken extremer Wetter- und Klimaereignisse gedacht wurde. Und wir wollen auch abstrakte Räume nicht aus dem Blick verlieren\, wenn wir uns etwa dafür interessieren\, was die proportionale Darstellung von Menschen und Objekten im Raum mit reformatorischen Bildprogrammen zu tun hat. Dabei beschäftigt uns immer auch\, welche Raumvorstellungen sich bewusst oder unhinterfragt im geschichtswissenschaftlichen Verständnis von Religion niedergeschlagen haben und wie sie die Art und Weise prägen\, wie bis heute Religionsgeschichte geschrieben wird. \n\n\n\nDiese Veranstaltung kann in Präsenz oder online besucht werden. Für die Online-Teilnahme melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail an: info@poly-unifrankfurt.de
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SUMMARY:Filmvorführung: Olfas Töchter (Termin 2)
DESCRIPTION:Filmvorführung mit Einleitung von ARmina OMerika\n\n\n\nDer Film erzählt die wahre Geschichte von Olfa\, deren zwei älteste Töchter verschwunden sind. Als sie erfährt\, dass sie die beiden an den sogenannten Islamischen Staat verloren hat\, bleibt sie mit ihren beiden jüngsten Töchtern zurück und muss lernen\, wie sie mit dem neuen Gefühl der Trauer und mit den Schuldgefühlen zurechtkommt. Um sich dieser Familiengeschichte und den Entwicklungen in Tunesien mit der nötigen Distanz zu nähern\, lässt die Regisseurin drei Schauspielerinnen auftreten und verwebt in einer meisterlich fesselnden Inszenierung Dokument und Fiktion. Der Film wurde im Wettbewerb von Cannes ausgezeichnet mit dem OEil d’or für den besten Dokumentarfilm. \n\n\n\nArmina Omerika ist Professorin für Ideengeschichte des Islams an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie hat neben Islamwissenschaften auch Filmwissenschaften und Anglistik studiert und wurde 2009 in Islamwissenschaften an Universität Bochum zu Islam in Bosnien-Herzegowina im 20. Jahrhundert promoviert. Sie hat u.a. zum Thema Salafismus auf dem Balkan geforscht und war wissenschaftliche Beraterin in mehreren Präventionsprojekten gegen Extremismus und Radikalisierung\, u.a. für die Bundeszentrale für politische Bildung. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte betreffen die globale Geschichte des modernen islamischen Denkens\, und hier insbesondere Geschichtsbilder und ihre Auswirkungen auf das religiöse Denken\, des Weiteren Islam in Europa sowie den Themenkomplex Islam und Digitalität.  \n\n\n\nAm 18. Januar 2024 findet ein weiterer Termin mit einer Einleitung von Dominique Petre\, Kulturbeauftragte des Institut français Frankfurt / IFRA-SHS\, statt. \n\n\n\nDer Film wird in arabischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. \n\n\n\nTickets gibt es hier. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter \n\n\n\n\n\nIn Kooperation mit
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SUMMARY:Digitales Lehren und Lernen im Islamischen Religionsunterricht. Vortrag von Aida Tuhčić (Paris Lodron Universität Salzburg)
DESCRIPTION:Die Digitalisierung erfasst inzwischen immer mehr Lebensbereiche und somit auch Religion in ihren vielen Facetten und Dimensionen. Die Ringvorlesung geht der Frage nach\, welche konkreten Auswirkungen die Digitalisierung in islamischen Kontexten hat\, und bringt hierfür Perspektiven aus der internationalen Forschung und Praxis zusammen. \n\n\n\nDie Online-Ringvorlesung organisiert von Armina Omerika\, Naime Çakır-Mattner und Ulrika Kilian. Zugang zur Online-Veranstaltung erhalten Sie hier. \n\n\n\nProgramm
URL:https://schnittstelle-religion.uni-frankfurt.de/event/digitales-lehren-und-lernen-im-islamischen-religionsunterricht-vortrag-von-aida-tuhcic-paris-lodron-universitaet-salzburg/
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SUMMARY:Antisemitismus: Gegenwärtige Formen erkennen und Debatten verstehen.
DESCRIPTION:Vortrag von Prof. Dr. Christian Wiese\n\n\n\nIm Rahmen der virtuellen Vortragsreihe „Unter Freunden“\, veranstaltet von der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität\, spricht Prof. Dr. Christian Wiese am 25. Januar 2024 um 18 Uhr zum Thema „Antisemitismus: Gegenwärtige Formen erkennen und Debatten verstehen.“
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SUMMARY:Borderlands in Early Modern Catholicism. Vortrag von Violet Soen (KU Leuven)
DESCRIPTION:Wer ‚Religion‘ sagt\, sagt stets auch ‚Raum‘: In Kirchen\, Moscheen oder Synagogen verbinden sich Religion und Raum in offensichtlicher Weise\, die Raumgebundenheit von Religion aber ist bei Weitem nicht auf Architektur beschränkt. Die vielfältigen räumlichen Dimensionen von Christentümern in Mittelalter und Früher Neuzeit erkundet die Frankfurter Kollegforschungsgruppe ‚Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer‘ (POLY) in den Wintersemestern 2022/23 und 2023/24.  \n\n\n\nIn der POLY Lecture Series des Wintersemesters 2023/24 wollen wir beispielsweise ausloten\, inwiefern frühneuzeitliche Frömmigkeit auf private Rückzugsräume angewiesen war\, für wen Kirchen während der transatlantischen Versklavung Zufluchtsräume boten und wie in spätmittelalterlichen Stadträumen mit religiösen Praktiken extremer Wetter- und Klimaereignisse gedacht wurde. Und wir wollen auch abstrakte Räume nicht aus dem Blick verlieren\, wenn wir uns etwa dafür interessieren\, was die proportionale Darstellung von Menschen und Objekten im Raum mit reformatorischen Bildprogrammen zu tun hat. Dabei beschäftigt uns immer auch\, welche Raumvorstellungen sich bewusst oder unhinterfragt im geschichtswissenschaftlichen Verständnis von Religion niedergeschlagen haben und wie sie die Art und Weise prägen\, wie bis heute Religionsgeschichte geschrieben wird. \n\n\n\nDiese Veranstaltung kann in Präsenz oder online besucht werden. Für die Online-Teilnahme melden Sie sich bitte unter folgender E-Mail an: info@poly-unifrankfurt.de
URL:https://schnittstelle-religion.uni-frankfurt.de/event/borderlands-in-early-modern-catholicism-vortrag-von-violet-soen-ku-leuven/
LOCATION:Campus Westend\, Seminarhaus SH 1.108 & Zoom
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SUMMARY:Die Bibliothek des Philosophen Franz Rosenzweig. Eine Spurensuche nach Tunesien.
DESCRIPTION:Online-Vortrag mit und Buchvorstellung mit Dr. Julia Schneidawind.\n\n\n\nKooperationsveranstaltung des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und des Buber-Rosenzweig-Instituts für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart.
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SUMMARY:Jüdische Erfahrungen in der Revolution 1848/49 am Beispiel Berlin und Frankfurt
DESCRIPTION:Fortbildungen des Projekts „Synagogen-Gedenkbuch hessen“ für lehrkräfte sowie Multiplikator*innen\n\n\n\nBarrikadenkämpfe\, Diskussionen in Vereinen undPublikationen der sich herausbildenden bürgerlichenÖffentlichkeit sowie die Debatten der Nationalver-sammlung in der Frankfurter Paulskirche zeigen unter-schiedliche jüdische Perspektiven auf die Revolution.Gemeinsam ist ihnen die Hoffnung auf gleiche Rechteund politische Selbstbestimmung ebenso wie dieSkepsis angesichts antisemitischer Ausschreitungen.Die Fortbildung wird sowohl als Online-Veranstaltung alsauch als Präsenz-Veranstaltung angeboten \n\n\n\nHierbei handelt es sich um den zweiten Termin\, der als Präsenz-Veranstaltung angeboten wird. \n\n\n\nAnmeldungen bitte entweder über die Fortbildungsdaten-bank der Hessischen Lehrkräfteakademie oder unter:s.nathow@em.uni-frankfurt.de \n\n\n\nProgramm
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